Neues vom AOB


150 Jahre Freundschaft Deutschland Japan - das AOB ist dabei!


Bereits jetzt - die Probenpläne für das Konzert am 21. November 2010 in Sendesaal müssen noch abgestimmt werden - wirft das nächste Projekt seine großen Schatten schon voraus: Beethovens IX. Sinfonie am 3. April 2011 in der Philharmonie! Das AOB wird damit zum ersten Mal in seiner dann 103-jährigen Geschichte Beethovens Neunte aufführen - abgesehen von der Ode an die Freude, die wir in unserem Festkonzert zum 100-jährigen Bestehen am 8. März 2008 in der Philharmonie mit tat- und sangeskräftiger Unterstützung des Hanns-Eisler-Chores bereits aufgeführt hatten.
Die Idee hierzu entstand wie so oft aus einer "Bierlaune". Unser japanischer Bassist Tetsuo Terasaki, der uns 1998 bereits auf eine Konzertreise nach Japan "gelockt" hatte, sprach den Vorstand des AOB darauf an, dass im Jahr 2011 das 150-jährige Bestehen der Freundschaft zwischen Japan und Deutschland gefeiert werde. Hintergrund ist, dass die Preußische Ostasien-Expedition unter Leitung von Graf Eulenburg im Herbst des Jahres 1860 in der Bucht von Edo, dem heutigen Tokyo, landete und 1861 einen Freundschafts- und Handelsvertrag - die Grundlage für lange und freundschaftliche Beziehungen - schloss. Heute gehören beide Länder zu den führenden Wirtschaftsnationen, teilen gemeinsame Werte und Interessen und sind füreinander wichtige Partner in Kultur, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft.
Um diese Freundschaft zu feiern, finden in Deutschland und Japan ab der großen Eröffnungsfeier am 16. Oktober 2010 in der Deutschen Schule Tokyo Yokohama bis in den Herbst 2011 viele große und kleinere Veranstaltungen mit hochrangiger Beteiligung statt. Der Blick geht dabei nach vorne - wir möchten die "Schätze unser gemeinsamen Vergangenheit heben", um so die Brücke in die Zukunft zu schlagen. Ziel ist es, nicht nur alte, bewährte Verbindungen zu pflegen, sondern auch neue zu schaffen, mit neuen Medien Deutschland und Japan zu verknüpfen und "die Herzen der Jugend füreinander zu gewinnen".
Der Chor der ehemaligen Universität unseres japanischen Bassisten in Tokyo und ein weiterer Chor aus Tokyo haben großes Interesse daran, mit uns zusammen in der Berliner Philharmonie Beethovens IX. Sinfonie aufzuführen. Dafür werden voraussichtlich 70 bis 80 japanische Chormitglieder nach Berlin kommen, um dort zusammen mit dem Berliner Chor Collegium Vocale aufzutreten.
Wir waren sofort Feuer und Flamme und nach einem herzlichen und offenen Gespräch mit Frau Miyoshi, der Gesandten der Botschaft Japans in Berlin, bewarben wir uns darum, teil der Feierlichkeiten zu werden. Unser Konzert wurde in das Programm aufgenommen und auch wenn wir dadurch keine unmittelbare finanzielle Unterstützung erhalten, sind wir zumindest berechtigt, das offizielle Logo der Feierlichkeiten zu tragen. Wir hoffen, dass wir dadurch den einen oder anderen Sponsor gewinnen können, damit wir die hohen Kosten, die die Verpflichtung von vier hervorragenden Solisten, die Miete der Philharmonie und die weiteren Positionen, wie z. B. Programm-Druck, Aushilfen etc. verursachen werden, auffangen können. Nähere Informationen zu Programm und Hintergrund der Veranstaltung im Rahmen der Feiern der 150-jährigen Freundschaft zwischen Deutschland und Japan gibt es hier:


Bei uns ist noch viel zu erledigen: vier Solisten brauchen wir, einen Probenraum für den deutsch-japanischen Chor und die Proben in der Woche vor dem Konzert müssen organisiert werden, unser Schriftführer Rainer Bloch wird sich auf bewährte Weise um das Pogrammheft kümmern, unser Dirigent Peter Aderhold sitzt an einer Komposition, die Noten müssen gedruckt werden etc. Umso wichtiger ist es für uns, dass wir zahlreiche Sponsoren für das Konzert am 3. April 2011 finden, die uns kräftig unterstützen, damit das Konzert auch in wirtschaftlicher Hinsicht ein Erfolg wird. Sollten Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich an Dr. Wolfram Irmer info@aob-ev.de oder 0 163 - 4 60 08 87)


Patenschaft für die Streichergruppe der Dunant-Grundschule


Seit fast 30 Jahren probt das AOB außerhalb der Schulferien jeden Mittwoch in der Aula der Dunant-Grundschule. Deshalb war es uns eine besondere Freude, nach dem Jubiläumskonzert 2008 der Dunant-Grundschule für den Musikunterricht eine Spende überreichen zu können. In Zusammenarbeit mit der Musikschule Steglitz-Zehlendorf hat die Dunant-Grundschule vor einem Jahr eine "Streichergruppe" für 22 Kinder der ersten Klassen gegründet. 8 Kinder lernen in der Schule vormittags an zwei Tagen in jeder Woche das Geigenspiel, 8 spielen Bratsche und 6 Cello. Dies ist ein in Berlin bislang einzigartiger Modellversuch, der auf dem Engagement der Leitung der Schule, der zuständigen Koordinatorin mit den allgemeinbildenden Grundschulen beim Bezirksamt und dem Förderverein der Dunant-Grundschule beruht. Ab dem Schuljahr 2010/2011 gibt es eine weitere Streichergruppe, für die das AOB eine Patenschaft übernommen hat..

Der AOB-Vorsitzende (rechts) übergibt die Spende Am 18. Juni überreichte der Vorsitzende des AOB (im Bild rechts) im Rahmen eines kleinen Konzerts der ersten Streichergruppe eine weitere Spende, die zum Ankauf der für die neue Streichergruppe notwendigen Celli genutzt werden konnte.

Es geht uns aber nicht nur um eine finanzielle Förderung, sondern auch darum, den Kindern die Musik in der Praxis zu zeigen. So werden wir es den Schülern der Dunant-Grundschule ab dem Schuljahr 2010/2011 ermöglichen, zu einem ermäßigten Preis von in Begleitung von ihren Lehrern und/oder Eltern unsere Konzert am 21. November 2010 im Sendesaal des RBB und am 3. April 2011 in der Philharmonie zu besuchen. Zusätzlich wollen wir es den Mitgliedern der Streichergruppen ermöglichen, an einer Probe vor dem Konzert teilzunehmen - und zwar sowohl als "typischer Zuhörer", als auch in der jeweiligen Instrumentengruppe sitzend, also: "mitten drin und nicht nur dabei"! So sollen die Kinder erleben, wie sehr es sich lohnt, immer wieder zu üben und wie schön es ist, im Zusammenspiel über sich hinauszuwachsen



Orchesterreise nach Frankreich


Das Akademische Orchester machte vom 15.Juli bis zum 21. Juli 2009 wieder eine Konzertreise. Dieses Mal nach Südfrankreich in die Provence. Es wurde nach Nizza geflogen, von wo uns ein Bus nach Vaison-la-Romaine brachte.

Konzert des AOB in Vaison la Romaine
Dort fand am 17.7. das erste Konzert in der Kathedrale statt.

Konzert des AOB in Arles
Das zweite Konzert gab es am 19.7. abends im kleinen Amphitheater von Arles .


Außerdem gab es neben genügend Freizeit für eigene Unternehmungen ein umfangreiches Besichtigungsprogramm mit Besuchen von Avignon und seiner berühmten Brücke, Orange mit dem grandiosen Amphitheater und der zwischen blühenden Lavendelfeldern gelegenen Zisterzienser Abtei von Sénanque. . . . . . und gemeinsam gefeiert wurde natürlich auch.

Die Zisterzienser Abtei von Sénanque Orchesterfeier in Seguret

Auf dem Programm standen: Mozart, Ouvertüre zur Zauberflöte; Weber, Concertino für Horn; Dvorak, Sinfonie aus der Neuen Welt. Solist war Daniel Molnár.
Einen ausführlichen Bericht gibt es hier.

Das Akademische Orchester Berlin erhält Pro Musica-Plakette

Pro Musica Plakette

Urkunde des Bundespräsidenten

Im Jahre 1968 stiftete Bundespräsident Heinrich Lübke die Pro Musica-Plakette als Auszeichnung für Vereinigungen von Musikliebhabern, die sich um die Pflege des instrumentalen Musizierens Verdienste erworben haben. Die Pro Musica-Plakette gehört zu den wichtigsten Preisen in unserem Land. Sie hat einen festen Platz im Musikleben Deutschlands. Mit ihr werden alljährlich Musikvereine geehrt, die auf eine mindestens 100-jährige erfolgreiche musikalische Arbeit zurückblicken können und sich künstlerische sowie volksbildende Verdienste erworben haben.
Am 8.3.2008 wurde dem AOB im Rahmen des Festkonzertes in der Berliner Philharmonie anlässlich seines 100-jährigen Jubiläums vom Staatssekretär für Kultur André Schmitz im Namen Bundespräsidenten die PRO MUSICA-Plakette überreicht.



Design und Werbung

Mit Hilfe des Designers Florian Meerwinck von der Berliner Agentur » Instant Design haben wir das gesamte Erscheinungsbild der Drucksachen und des Internetauftrittes verändert. Nach demokratischer Wahl des Orchesters hatten wir uns vorab für einen Logovorschlag von Bibets Ramos i Viladrich, der Frau unseres Klarinettisten, entschieden. Auch Anstecknadeln gibt es nun mit diesem Logo und beim Aufkleber wird schon auf die Hundertjahrfeier 2008 hingewiesen. Beide kann man für je 1€ erwerben.